Das Ayurveda Resort Eastergarden . . .

 

Aquarell von Marie-Luise Schürer

 

. . . aus dem Buch „Papaya mit Rosinen“ von Buchautor Helmut Gotschy gibt es wirklich.

Das kleine Stück Paradies liegt ganz im Süden der Insel Sri Lanka und trägt den Namen Vattersgarden.

Und wer schon mal dort war der wird die im Buch beschriebenen Personen sicher alle wiedererkennen.

 

Das Buch ist erschienen im Fünf Raben Verlag  http://www.fuenfraben.de

Die Homepage  des Autors ist www.papayabuch.de

Die Homepage des Resorts ist www.vattersgarden.de

 

 

Das Restaurant von Vattersgarden, Bild von Anita

 

 

 

 

 

 

 

Und wer jetzt durch das Buch neugierig auf das Geheimnis des Ayurveda geworden ist, kann hier weiterlesen.

 

Wie kam es zu Vattersgarden ?

 

. . es begann 1991 in einer Palmenplantage am Meer als ein damals typischer Ayurveda-Garden. Zehn Jahre später wurde daraus ein Projekt des Ceylonesischen Ayurveda-Boards in Kooperation mit der staatlichen Ayurvedaklinik Beliatta.

 

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Und was ist Ayurveda ?

             

. . . ein jahrtausendjahre altes Naturvorsorge und Heilsystem. Die vielfältigen Anwendungen des Ayurveda aktivieren die  Selbstheilungskräfte des Körpers und legen damit die Grundlage für ein gesundes Leben im Einklang mit der individuellen Natur. Sie führen zu dem ursprünglichen individuellen Gleichgewicht der Lebensenergien zurück und entziehen so vielen Krankheiten, die wir häufig als unausweichlich hinnehmen oder nur symptomatisch behandeln, die Grundlage.

           

 

Was ist denn ein typischer Ayurveda-Tag ?

 

 

Wir wollen hier mal am Beispiel von Susanne einen typischen Ayurveda-Tag während der  Ayurvedakur in Sri Lanka darstellen. Susanne ist eine wohl proportionierte, kraftvolle und offensichtlich ausgeglichene Frau Mitte 40.

Sie ist ein Kapha Typ und in der zweiten Behandlungswoche und obwohl es ihr immer etwas schwer fällt, morgens in die Gänge zu kommen, steht Susanne doch vor dem Sonnenaufgang auf. Und tatsächlich, in der Vata Zeit frühmorgens, von ca. zwei bis sechs Uhr, merkt sie, lässt es sich viel leichter aufstehen.  

 

Um 6 Uhr

. . . Susanne wacht auf und nimmt zuerst ein großes Glas heißes Wasser zu sich. Danach führt sie die kleine Morgenhygiene durch und begiebt sich zum Pavillion wo das tägliche Yoga nach Aufwärmübungen mit Surya-Namaskar, dem Sonnengruß beginnt, passend dazu das Spiel der Farben der aufgehenden Sonne am Osthimmel.

 

Um 7 Uhr

. . . jetzt führt Garvin die Gruppe an den Strand, heute ist dort Wellen-Meditation, fünfzig dieser silbernen Wellen werden weit am Horizont erahnt und begleitet, gedanklich assimiliert, mit dieser Hilfe werden nur Eindrücke aufgenommen, aufkommende Gedanken werden dadurch einfacher abgewiesen, Konzentration und Atemkontrolle geübt, danach um . . .

 

Und um 7 Uhr 30

geht Susanne in ihr Badezimmer um die große Morgenhygiene durchzuführen. Der Doktor hat ihr geraten, aufgrund ihrer Kapha Konstitution Wechselduschen warm und kalt anzuwenden. Jetzt merkt sie, wie ihr Körper bereits in Schwung ist – Yoga statt Koffein.

 

8 Uhr

. . . jetzt nimmt sie ihr Frühstück im Restaurant ein, während die gelblichen Sonnenstrahlen dem tropischen Ayurveda-Garten und dem Ozean Tiefe verleihen. Während ihre Pitta- und Vata-Mitgäste nicht ohne ein gehaltvolles Frühstück auskommen, genügen ihr Kolakande, ein Kräuter-Reisgetränk, danach ein Obstteller mit Papaya, Holzapfel und Passionsfrucht. Anschließend drei kleine Rotti, Fladen aus Vollkorn und Reismehl mit Zwiebelsambol und einigen anregenden Gewürzen wie Ingwerpulver oder Zimt, damit die Schwere der Kapha-Zeit des Morgens von sechs bis zehn Uhr gar nicht erst aufkommt. Im Gegensatz zu westlichen Ernährungslehren hält der Ayurveda nicht viel vom großen Frühstück.

 

Um 8 Uhr 30

. . . Jetzt geniesst Susanne noch etwas Lagunenseite, das Meeresrauschen ist hier nicht mehr dominant, hier ist das Vogelkonzert in vollem Gange, gleich wird sie eine Konsultation mit Dr. Nallin haben, er überprüft wieder durch seine Pulsdiagnose und durch Verhaltensanalyse, ob seine Anwendungen anschlagen. Um . . .

 

9 Uhr

. . . sitzt sie bei ihm, er nimmt sich viel Zeit, stellt viele Fragen, erkennt den Puls auf über hundert verschiedene Arten, es ist seine Kontrolle darüber, ob die verordneten Anwendungen schon Erfolg zeigen, ob man hier auf dem richtigen Weg ist und eine halbe Stunde später

 

Ab 9 Uhr 30

. . . liegt Susanne in der Natur-Cabana unter dem Ölstrahl des Shirodara – der Stirnguß, diese Anwendung regt den Geist an, trotz der Kapha-Zeit wird dieser durch den warmen Ölstrahl bewegt und angeregt, hier wird Ama (Schlacken) aus dem Geist und der Seele ausgeleitet, hier wird verarbeitet, bewältigt.

 

10 Uhr 15

. . . nach dem Ölguß eine Stunde Pause, es ist von 10 bis 14 Uhr Pitta-Zeit, daher sind die Gedanken sehr rege, es wird weiterhin aufgearbeitet, aufgeräumt, die Pitta Energie hilft hierbei. Der Shirodara wurde jetzt ganz natürlich durch die neue Zeitphase unterstützt.

 

Und um 11 Uhr 15 

. . . jetzt ist es Zeit, die Poren zu öffnen, das größte Organ des Körpers, die Haut vorzubereiten, die sieben Schichten zu durchdringen um das physische Ama loszulösen, dazu wird das Svedana – das Dampfbad vorbereitet, Kräuterdämpfe dringen in die Haut, während der Kopf kühl bleibt, danach ist es – 12 Uhr – High Noon, jetzt ruht man sich im Palmenschatten aus, bevor man eine Mittagsdusche vor dem Essen nimmt, um das Kräuteröl abzuwaschen.

 

Es ist jetzt 13 Uhr

. . . Susanne trifft jetzt im Restaurant ihre Vata- und Pitta-Mitgäste, für die das Mittagessen ja noch wichtiger als das Frühstück ist. Zu den Grundregeln der ayurvedischen Ernährung gehört, daß die schwerste Mahlzeit um die Mittagszeit gegessen werden soll, weil dann das Agni, das Verdauungsfeuer, am stärksten ist. Ohne regelmäßige Mahlzeiten werden Vata-Gäste bald müde und unkonzentriert, Pitta-Gäste dagegen schnell ungeduldig und ungemütlich. Sie ißt mit höchster Wertschätzung das zusammengestellte und für sie zugeschnittene Menü.

Es gibt roten Reis mit Channadhal, dies ist ein schmackhafter Kichererbsen-Curry, dazu Lotuswurzelcurry und Rote Beete-Curry. Gelbwurz und Kreuzkümmel gleichen ihre Doshas aus. Zum Nachtisch gibt es Laddhus, mit Jaggery und Zimt, Kokosflocken und Sesamsaat, dies regt ihr Agni weiterhin an, wirkt wieder unterstützend zur Phase des Tages. Vier dieser leckeren Würfel sind genug. Sie wünscht sich noch Curd dazu wie ihre Pitta Mitgäste aber Dr. Nallin erklärte ihr, dass sie die Büffel-Dickmilch nur zweimal pro Woche essen sollte. Dafür darf sie Lassi – ein Yoghurtgetränk als Zwischenmahlzeit zu sich nehmen . . .

 

14 Uhr 30

. . . Seit vierzehn Uhr ist die Vata-Zeit, sie dauert bis ca. 18 Uhr und Susannes Körper und Geist ist so richtig in Fahrt . Während es in dieser Zeit ihrer Pitta-Freundin ebenso gut geht wie ihr, wirkt ihre Vata-Freundin doch immer leicht abgespannt und zieht sich nun lieber zurück.

Susanne bekommt jetzt eine Synchron Massage, Abhyanga genannt, dies bedeutet liebende Hände und jetzt erklärt sich dieser Name auch, Mali und Violet benötigen dafür über 40 Minuten, wieder wird physisches Ama zur Ausleitung vorbereitet, sie ergibt sich ganz dieser symetrischen Behandlung der Marma-Punkte, danach ist sie äußerst erschöpft . . .

 

15 Uhr 15

. . . das Öl auf dem Körper muß noch einwirken, deshalb liegt sie noch für eine Stunde in der Nähe des Pavillions, es ist eine Stelle, von wo aus die Lagune rechts und der Ozean links liegt, Susanne lässt diese Dualität der so verschiedenen Wasser lange auf sich wirken . . .

 

16 Uhr 15

. . . eigentlich wollte sie noch ein Blütenbad in der Grotte nehmen, wo man abgeschieden nur den Ozean sieht, aber dieses würde ihren Körper überfordern, also hatte Dr. Nallin doch recht, als er dies in seinem Treatment-Planer für den morgigen Vormittag vorsah. Ayurveda ist schließlich die Kunst des Dosierens !

Statt dessen endet der Behandlungstag mit einer Fußmassage, die Marmapunkte halten den Kontakt über die Meridiane zu den inneren Organen, welche damit angeregt werden, um die Entschlackung zu unterstützen.

 

16 Uhr 45

Jetzt ist Susanne froh, dass sie noch etwas Zeit für das Kommunizieren, für den Gedankenaustausch mit den anderen Kurgästen hat . . .

 

18 Uhr  

. . . am Abend kehrt Ruhe im Ayurveda-Garten ein – in der Natur wie auch bei Susanne – die Kapha Zeit beginnt. Heute hat sich Susanne mit einem Teil der anderen Gäste entschieden, eine abendliche Meditation direkt am Tempel durchzuführen. Garvin aus dem Dorf geht gerne mit, der Tempel ist mit Vattersgarden durch das Ost-Tor verbunden. Nach einer halben Stunde sitzt sie wieder im Pavillion, sie möchte das Schauspiel der untergehenden Sonne nicht verpassen . .

 

19 Uhr

. . . nachdem die Sonne sich in den Palmen am Horizont versenkt hat, beginnt das ayurvedische Abendessen. Susanne genügt ein kleines, leichtes Mahl wie auch ihren beiden Freundinnen. Joghurt und rohes Obst bekommen alle drei zu dieser Zeit nicht mehr auf den Tisch, da dies ihre Verdauung zu sehr belastet und Ama hervorruft. Statt dessen gibt es nach der Kürbis Suppe fettfrei gedünstetes Gemüse und da sie in der zweiten Woche ist, bekommt sie etwas Ghee dazu. Den Abschluß bildet Papayasalat, diese Frucht gilt im Ayurveda als Heilmittel. Seitdem Susanne und ihre Freundinnen ihre Hauptmahlzeit auf mittags gelegt haben und auf Zwischenmahlzeiten verzichten, geht es ihnen allen dreien besser. Auch mit dem Gewicht haben sie nun kaum mehr Probleme.

 

20 Uhr 30

Jetzt geht es noch ein paar Meter am Strand entlang, noch etwas Dunkelheit einatmen, die Lichter der Fischerboote schmelzen mit den Lichtern der Sterne zusammen, die Tierwelt ist stumm, auch das Dorf geht schlafen, gerne geht Susanne jetzt um

 

21 Uhr 

. . . auch in ihr Zimmer, die Abendhygiene wird durchgeführt, und um

 

21 Uhr 30

. . . liegt sie im Bett, der Tag wird noch einmal reflektiert und dem Morgigen erwartungsvoll entgegengedacht. Susanne ist kurze Zeit später noch vor Beginn der Pitta-Phase eingeschlafen.

 

Nach zweiundzwanzig Uhr, wenn Pitta wieder dominiert, schlafen sie alle nicht mehr so gut und tief.

Gegen Mitternacht, genauer gesagt von zweiundzwanzig Uhr bis zwei Uhr, hat Pitta das Zepter des Biorhythmus übernommen.

 

Nun produziert Susannes Stoffwechsel Wärme für den Schlaf, auch die geistige Verdauung, die Verarbeitung der Tageseindrücke, beginnt. Nicht umsonst sagt man selbst in der westlichen Welt, der beste Schlaf sei der vor Mitternacht.

Frühmorgens, zwischen zwei und sechs Uhr, ist Vata rege. Dies ist die Zeit der intensiven Träume, an die sich Susanne immer gerne erinnert.

Allmählich bereitet sich der Körper wieder auf das Aufstehen vor und aktiviert die Ausscheidungsorgane.

 

Es ist dies die beste Phase zum Meditieren und sich innerlich zu sammeln – bevor die Tagesaktivitäten beginnen. . . . .

Samsara . . .der Kreislauf . . . . auf einen neuen Tag !

 

Weiterführende Informationen gibt es hier.

 

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